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Giftschleuder iPhone: Greenpeace weist gefährliche Chemikalien nach [ inside-handy.de ]


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Das iPhone sorgt erneut für Schlagzeilen. Forscher der Umweltorganisation Greenpeace haben die verarbeiteten Materialien des Touchpad-Handys untersucht und sind zu einem erschreckenden Ergebnis gekommen: Apple hat giftige Chemikalien bei dem Bau des Handys verwendet. Zwei Typen an gefährlichen Chemikalien konnten die Wissenschaftler nachweisen: bromiertes Flammschutzmittel und den giftigen Weichmacher PVC.Andere Mobiltelefonhersteller wie Nokia oder Sony Ericsson würden bereits auf diese Stoffe in den Handys verzichten. Im Labor wurden insgesamt 18 interne und externe Teile des iPhones untersucht. Dabei fanden die Wissenschaftler die Gifte unter anderem in der Antenne des Handys, welche rund zehn Prozent des Gesamtgewichtes ausmacht und an den Verbindungskabeln des mitgelieferten Headsets. Zudem beanstanden die Umweltschützer den Akku des iPhones. Dieser wird nicht, wie sonst üblich, getrennt von dem Gerät geliefert, sondern ist fest mit dem Handy verklebt. So könne der Nutzer den Akku nicht austauschen, ein Recyceln des Gerätes würde erschwert und der Anteil an Elektronikschrott damit erhöht.

Die Umweltorganisation Greenpeace hat den Hersteller bereits im letzten Jahr wegen seines Musik-Players iPod und dem Notebook iBook im Visier. Auch hier habe der Hersteller Giftstoffe in seinen Geräten verbaut. Steve Jobs hatte bereits Anfang 2007 reagiert und ein "Greener Apple" versprochen. Greenpeace appelliert nun an den Kulthersteller sein Versprechen mit einem iPhone in "green" zu erfüllen.